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Das digitalisierte Bad

10.02.2012

Über einen nutzerfreundlichen Touchscreen kann die persönliche Einstellung von Wasserzulauf, Menge und Temperatur bestimmt werden. Evolution von Jado.Sie nähern sich dem WC – und plötzlich leuchtet das Tastenfeld auf oder es öffnet sich der Deckel, Sie nehmen ein Bedienteil in die Hand und steuern damit völlig frei die Waschtischarmatur, Sie tippen mit dem Finger nur einen Knopf und Wassertemperatur und Wannenfüllmenge stellen sich ein – was sich hier ablesen lässt, ist klar: Elektronische Bauteile in Bad und WC sind im Kommen. 

Dass Waschtischarmaturen berührungslos Wasser spenden, ist vielleicht bekannt, 
inzwischen ist aber auch das WC voller Elektronik, und Wanne und Dusche ziehen nach. Optisch wie funktional sind Bedienung und Regelung mehr denn je auf Digitalisierung ausgerichtet. Touchscreens, also Bedienfelder, die nur auf Berührung oder Annäherung reagieren, Sensorflächen mit Antipp-Reaktion, Armaturen, die optisch kommunizieren und Benutzerwünschen ein Feedback geben, WCs, die den Benutzer ganz individuell bedienen, möglich ist fast alles. 

Der Nutzen? Komfort wird groß geschrieben, aber auch Themen wie Hygiene, Wasser und Energie sparen oder das Thema barrierefrei und Sicherheit finden sich hier wieder. Unnötig Wasser laufen lassen? Wenn die Hände den Armaturenbereich verlassen, stoppt automatisch der Wasserauslauf. Heißes Wasser auf der Hand? Ein Farbleuchtbalken gibt an, wie der Temperaturzustand ist. Lange warten müssen, bis die richtige Wassertemperatur zur Verfügung steht? Elektronisch programmierbare Armaturen bieten das Wunschwasser sofort. Und die übergelaufene Badewanne? Eine Befüllelektronik stoppt den Wasserzufluss genau dann und so, wie Sie es zuvor programmiert haben. Die Wanne muss beim Befüllen nie wieder beobachtet werden. Eine elektronische Ausstattung schützt somit auch Sachwerte und verhindert unnötigen Verbrauch.

Mit diesem Wandtaster lassen sich WC-Spülungen (2 Mengen) aus bis zu 10 Metern Entfernung auslösen. Der Spülbefehl wird über ein Funksignal 
übertragen. Hytronic von Geberit.

 

 

 

 

Dusch-WC mit Memory-Funktion: Zwei Wochen lang werden die Gewohnheiten der Benutzer gespeichert und gemessen. Das Washlet fährt dann in den Ruhephasen automatisch auf Standbye. Außerdem: Automatisches Deckelheben bei Annäherung, Tastaturständer etc. Neorest/SE Kollektion von Toto.

 

 

 

Der Sensor im Bedienhebel reagiert auf Berührungen und visualisiert mittels Farbanzeige die augenblicklich fühlbare Wassertemperatur. Sobald 45°C überschritten werden, setzt ein rotes Warnblinken ein. Lightpin von KWC.

 

 

 

 

Mit einem Fingertipp auf das gläserne Bedienfeld lassen sich z. B. der Wassereinlauf steuern, die Beleuchtung schalten, die Lichtfarbe wählen sowie der Ablauf betätigen.
Für Whirlwannen gibt es zusätzlich eine Fernbedienung. Ergo+ von Hoesch.

 

 

 

Klicktaste für mehr Hygiene: Alle 12 oder 24 Stunden nach der letzten Benutzung kann eine Spülung ausgelöst werden, deren Dauer von 3 Sekunden bis 20 Minuten einstellbar ist. Diese automatische Spülung kann der Keimvermehrung vorbeugen. Klick von Iqua

 

 

 

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