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Badezimmer-Neugestaltung

30.07.2014

Planen kann bares Geld sparen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für das Projekt Badezimmer-Neugestaltung.<br />
Foto: Thinkstock, iStock, Lorelyn Medina<br />
Die Neugestaltung des Badezimmers beginnt mit dem Wunsch nach Veränderung. Vielleicht hat das neue Badezimmer der Nachbarn den Anstoß gegeben. Doch bevor Sie Hals über Kopf in ein neues Badezimmer investieren, sollten Sie sich gut überlegen, unter welchem Duschkopf Sie künftig stehen und in welcher Wanne Sie baden wollen.

Immerhin wird eine Renovierung – je nach Größe, Umfang der Neugestaltung und vorhandenem Budget – zwischen 10.000 und 20.000 Euro kosten. Lesen Sie hier die wichtigsten Schritte für die Badezimmer-Neugestaltung. Von der Idee bis zum ersten Schaumbad.

1. Schritt: Wie aufwendig soll die Neugestaltung sein?
Überlegen Sie sich, wie umfangreich die Neugestaltung des Badezimmers tatsächlich sein soll. Badewanne, Waschbecken, WC und Duschwand – haben die sanitären Anlagen effektiv ausgedient? Oder reicht es, das Badezimmer durch ein paar kleine Dekorationsmaßnahmen und mit eher geringem Aufwand neu in Szene zu setzen?

So könnten beispielsweise die Wände und die Fliesen bestrichen werden. Dazu passende neue Handtücher, ein schicker Badewannenvorleger, eine hübsche Vase und praktische Handtuchhalter für die Heizung – kleine, kostengünstige Veränderungen, die dem Badezimmer einen neuen Look verleihen. Ein neuer Anstrich und Handtücher reichen nicht? Das komplette Badezimmer soll moderner sein? Dann planen Sie weiter!

2. Schritt: Wer wird das neue Badezimmer nutzen?
Denken Sie bei der Neugestaltung des Badezimmers auch an die Zukunft. Sind Sie alleinstehend oder planen Sie Familiennachwuchs? Wir werden alle älter – und so wäre es sinnvoll, bei der Neugestaltung des Badezimmers bereits heute barrierefrei zu planen.

3. Schritt: Erstellen Sie sich Ihr TraumbadezimmerEine Badewanne zum Träumen. Freistehende Badewannen sind beliebt, kommen aber nur in geräumigen Badezimmern zur Geltung.<br />
Foto: Thinkstock, Digital Vision, David De Lossy<br />
Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Badezimmer. Gehen Sie in den Baumarkt, um sich einen ersten Eindruck von Armaturen und sanitären Anlagen zu verschaffen. Lassen Sie sich von Wohnbloggern inspirieren, stöbern Sie in Onlineshops und auf Hotelseiten herum, um sich über die verschiedenen Badezimmerstilrichtungen zu informieren. Besuchen Sie Musterhausparks und schauen Sie sich dort Badezimmer aufmerksam an. Machen Sie Fotos von den sanitären Einrichtungen, die Ihnen besonders gut gefallen. Achten Sie auch auf die Wand- und Bodengestaltung der Badezimmer, die Sie besichtigen.

Ein Trend für den Fußboden ist derzeit PVC in Holzoptik. Ein weiterer Trend: Putz statt Kacheln, wobei im Nassbereich um die Dusche nicht auf Kacheln verzichtet werden sollte. Die neuen Duschen sind zudem ebenerdig, und wer über den Platz verfügt, stattet diese großflächig und eventuell mit einer Sitzmöglichkeit aus. Die aktuellen Badtrends wirken allesamt einladend und erinnern an die wohligen Wellnessbereiche in Spas. Tragen Sie Ihre Informationen in einem Sammelordner zusammen. Und vergessen Sie eines nicht: Wer sich mit den Preisen auskennt, spart bares Geld und kann sich so die besten Angebote einholen. 

4. Schritt: Holen Sie mehrere Angebote ein
Sie sehen sich bereits in der neuen, extra tief eingebauten Badewanne träumen? Überstürzen Sie nichts. Engagieren Sie einen professionellen Badplaner, der Ihre Ideen zu Papier bringt. Das kostet zwar extra, doch Profis bringen Sie auf neue Gestaltungsideen, können verlässliche Handwerker vermitteln, kennen den Markt und die Preise – und sie unterbreiten auf Anfrage Alternativvorschläge zu teuren Designprodukten. Außerdem werden dort komplette Traumbäder anhand von 3D-Planungen virtuell erstellt.

Nehmen Sie sich zusätzlich die Zeit, um von verschiedenen Fachbetrieben Kostenvoranschläge einzuholen. Informieren Sie sich darüber, was die Dienstleistung mit und ohne das benötigte Material kostet. Wer gut vorbereitet ist, kann die Preise besser einschätzen. Nicht vergessen: Handwerkerarbeiten sind von der Steuer absetzbar. Wer handwerklich geschickt ist, kann selbst einen Teil zur Neugestaltung des Badezimmers beitragen und so Geld sparen.

5. Schritt: Kaufen Sie zeitlos und denken Sie an die Umwelt
Achten Sie bei der Auswahl Ihrer sanitären Anlagen auf zeitloses Design. Trends sind zwar schön, aber sie haben auch ihren Preis. Abgesehen davon haben Sie an zeitlosem Design länger Ihre Freude. Entscheiden Sie sich für eine wassersparende Badewanne und Armaturen – ideal sind die mit Luftsprudler.




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