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Hausautomation

15.11.2010

Auf einen Blick: Haustechni schafft Wohnkomfort. Foto: BHW BausparkasseHausvernetzung heißt intelligente Technik zum Energie sparen zu nutzen und mehr Sicherheit und Komfort zu haben.

Wer sich mit der Thematik auseinandersetzt, wird feststellen, dass viele Automatisierungen im eigenen Heim nur eine logische Konsequenz aus den Anforderungen unseres modernen Lebens sind. Wir sind immer weniger zu Hause, viele Abläufe, die bislang manuell gesteuert werden konnten, müssen heute automatisch laufen, wie zum Beispiel die Wohnungslüftung von gut gedämmten und dichten Gebäuden.

Ohne eine automatische Lüftung wäre die Wohnhygiene auf Dauer nicht gewährleistet. Und kommt die Sonne raus, werden dank eines Temperaturfühlers die Jalousien heruntergefahren und auch mit einem automatischen Garagentor können sich viele Bauherren anfreunden.

Von intelligenter Haustechnik spricht man allerdings erst, wenn einzelne Komponenten, wie z.B. Lichtsteuerung und Alarmanlage, Jalousien, Rollläden und Heizung miteinander kommunizieren und sich gegenseitig Befehle erteilen. Erst diese Verknüpfung einzelner Funktionen bringt ein echtes Mehr an Sicherheit und einen spürbaren Zuwachs an Komfort.

Dazu ein Beispiel: Die Bewohner eines Hauses sind im Urlaub, das Haus steht zwei Wochen leer. Dank einer programmierten Anwesenheitssimulation gehen, wenn es dunkel wird, die Lampen im Haus an und die Jalousien werden heruntergefahren. Damit das Ganze nicht zu schematisch abläuft, gehen jeden Abend verschiedene Lichter zu einem verschiedenen Zeitpunkt an.

Energiesparbeispiel: Spezielle Kontakte geben bei geöffneten Fenstern der Heizung den Befehl zum Ausschalten oder die Rollläden fahren her-unter, wenn eine gewisse Dämmerung eingetreten ist.

Beispiel Sicherheit: Der Panikschalter. Dieser wird am besten im Schlafzimmer montiert. Wachen Sie an verdächtigen Geräuschen auf, können Sie vom Bett aus den Schalter bedienen. Auf einen Schlag gehen Außen- und Erdgeschossleuchten an und schlagen die Ganoven in die Flucht.

In der Regel werden diese Systeme über eine im Haus installierte „Zentrale“ gesteuert. Auch mobile Steuereinheiten, die wie Fernbedienungen mitgeführt werden können, werden verwendet. Manche Systeme lassen sich auch per Mobiltelefon steuern. So können Informationen abgerufen werden wie zum Beispiel, ob und wer an der Haustür geklingelt hat oder ob die Heizung läuft.

Um die Kosten im Griff zu halten, sollten Baufamilien genau überlegen, was sie brauchen. In jedem Fall sollte man darauf achten, dass das System modular aufgebaut ist und die gewünschten Anwendungen auch später noch integrierbar sind. Funkbus-Systeme eignen sich z.#B. hierfür.

Wer klassische Leitungen bevorzugt, sich aber noch nicht zu einer Komplettinstallation durchringen kann, sollte sein Haus mit Leerrohren ausstatten: Mit Hilfe dieser Kabelkanäle kann unkompliziert nachgerüstet werden. 
Eine eingehende Beratung vom Fachbetrieb ist sicher auch bei der Hausautomatisierung die beste Investition. Denn welche Module Sie zu einem System zusammenschließen sollten, muss ganz individuell auf Ihr Bedürfnis an Komfort und Sicherheit angepasst werden.

Die Kosten für Intelligenz im Wohnhaus müssen nicht alle Grenzen sprengen. So bekommt man schon für rund 5#000 Euro eine Verschattungs- und Lichtsteuerung sowie eine Anwesenheitssimulation plus Alarmanlage.

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