Trockenbau & Bauplatten

Der trockene Ausbau ist bei Neubau und Renovierung gleich beliebt. Die Produkte aus diesem Bereich werden immer raffinierter. Sie bieten Zusatznutzen, lassen sich besser verarbeiten und ermöglichen perfekte Ergebnisse.



Foto: Glück GmbH

Hoch haltender Helfer

Die Stütze QS50 ist laut Anbieter Glück -eine komplette Neukonstruktion. Sie zeichnet sich durch schnellen Vorschub aus. Nicht ausgefahren ist sie bei einer Länge von nur 115 Zentimeter problemlos zu transportieren. Die Maximalhöhe von 308 Zentimeter ist auf den Einsatz in Alt- oder auch Industriebauten abgestimmt.

Die Stütze hat oben und unten Kugelgelenke mit Gummiplatten. Dies ermöglicht auch den Einsatz an Dachschrägen mit bis zu 50 Grad Neigung. Eine Stütze hat eine Tragfähigkeit von 50 Kilogramm.



Foto: Norit

Trockenestrich mit Klickverbindung

Der Norit-Trockenestrich aus Gipsfaser verfügt über ein im Bereich Trockenestrich bisher einzigartigen Klick-System setzt neue Maßstäbe im Bereich Trockenestrich. Dank dieser Verbindungstechnik entsteht ein besseres Verlegeergebnis in kürzerer Zeit.

Auf der Längsseite ermöglicht die Klickverbindung ein einfaches Anlegen und Verriegeln der Trockenestrichelemente. Stirnseitig werden die Elemente anschließend zusammengefügt. Mit dem Systemklebstoff wird die Verbindung dauerhaft gesichert, eine zusätzliche Verschraubung ist laut Anbieter nicht notwendig.



Foto: Maxit

Blähton-Trockenschüttung

Lückenlos und ohne teuren Verschnitt lassen sich im Trockenbau wärme- und schalldämmende Schüttungen einsetzen. Das Institut für Fußbodenbau (iff) in Koblenz bescheinigt z.B. der Maxit clay AS 104 Trockenschüttung einen Druckbelastbarkeitswert bei einer maximalen Stauchung von 10 Prozent von 96 Tonnen pro Quadratmeter. Das entspricht dem Gewicht von einhundert Kleinwagen auf einem Quadratmeter Boden.

Diese extreme Druckbelastbarkeit und ein in der Praxis nicht relevanter Grad der Nachverdichtung machen die Trockeschüttung systemunabhängig: Spanverlegeplatten und Estrichelemente aller Hersteller lassen sich nachweislich mit Maxit clay-Schüttungen kombinieren.

Dünnes Renovierungsboard

Um glatte Wände zu bekommen, braucht man nicht unbedingt eine dicke Platte. Das Knauf Renovierbord misst handliche 90 x 125 Zentimeter und ist nur 6,5 Millimeter dick.

Ursprünglich wurde das Renovierboard vor allem zum Ausgleich von Versätzen bei nicht voll verfliesten Wänden im Rahmen von Renovierungsarbeiten in Feucht- und Wohnräumen entwickelt.

Die faserverstärkten imprägnierten Gipskarton-Bauplatten sind aber auch anderweitig vielseitig zu verwenden – beispielsweise als glatter Untergrund oder für Biegungen und Krümmungen im Wohnraumdesign.

Zementgebundene Fassadenplatten

Zementgebundene Flachpressplatten bestehen aus naturbelassenen oder chemisch behandelten Holzspänen der Holzarten Fichte und Tanne und Portlandzement als Bindemittel. Sie sind in der Regel der Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) nach DIN 4102 zugeordnet. Sie dürfen als mittragende und aussteifende Beplankung für Holztafelelemente verwendet werden.

Als äußere Beplankung von Außenwänden dürfen sie dann eingesetzt werden, wenn ein dauerhaft wirksamer Wetterschutz der Platte sichergestellt ist. Dieser Wetterschutz muss durch einen Eignungsnachweis durch eine dafür anerkannte Materialprüfanstalt bestätigt werden.

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