Im und ums Haus gibt es eine größere Zahl beweglicher Baueelemente. Viele davon lassen sich mit einer entsprechenden Motorisierung und Steuerung auch automatisch bedienen.

Elektrisch betriebene Klappläden
Durch eine Motorisierung lassen sich Aluminium-Klapp- und Schiebeläden von Ehret mühelos steuern. Per Fernbedienung oder mit einem Wandschalter fahren die Elemente auf Knopfdruck auch bei geschlossenem Fenster auf und zu – eine tolle Sache vor allem bei schlechter Witterung. Auch gefährliches „aus dem Fenster lehnen“ im Obergeschoss wird durch so eine Motorisierung hinfällig. Mit einer Zeitschaltuhr können die genauen Öffnungs- und Schließzeiten programmiert werden. Zudem reagieren Windwächter und Sonnensensor auf Wettereinflüsse.
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Steuerung fürs Mittagsschläfchen
Astro Tec von Elero kann Rollläden oder Jalousien nicht nur entsprechend den Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten öffnen – sie lässt sich auch individuell nach dem persönlichen Schlaf-Wach-Rhythmus programmieren. Mit Hilfe einer zweiten Schaltzeit ist sogar die Programmierung für einen täglichen Mittagsschlaf möglich. Die Erst-Einstellung wird beim Einbau vom Fachhandwerker vorgenommen, lässt sich aber über ein unter der Abdeckung verborgenes Dialogfeld leicht anpassen.

Ferngesteuerte Mülltonnen
Sie stinken im Sommer und sehen zudem noch hässlich aus: Mülltonnen. In Farben wie asphalt-grau, quietsch-gelb oder schlamm-grün verschandeln sie den Vorgarten. Und wenn Anwohner sogar noch auf die Idee kommen, heimlich am Abend ihre Abfalltüten in der Mülltonne von nebenan zu entsorgen, quellen sie auch manchmal über. Ein Problem, das auf elegante Weise beseitigt werden kann – mit dem in der Erde versenkbaren Mülltonnensystem„Suterra“ von Wallraven. (Für eine Anlage mit drei Mülltonnen muss mit rund 3000 Euro und für eine Vierer-Anlage mit an die 3500 Euro gerechnet werden.)

Automatische Steuerung nutzt Wärmestrahlung
Die Wintergartensteuerung Meteolis RTS von Somfy. Sie schafft zu jeder Jahreszeit angenehme klimatische Verhältnisse. Im Winter schaltet sie selbsttätig die Heizung ein und fährt Außenjalousie, Rollladen, Markise oder Innensonnenschutz erst dann in eine Beschattungsschutzposition, wenn eine bestimmte Raumtemperatur erreicht wird. Wohlfühlklima und Energie sparen lassen sich damit aufs Angenehmste verbinden. Im Sommer fährt sie den Sonnenschutz automatisch zu, öffnet die Fenster oder aktiviert die Lüftung. So werden Hitzestaus vermieden und Pflanzen sowie Mobiliar vor der UV-Strahlung geschützt. Die Steuerung erfolgt per Funk.

Vorbaurolläden aus Aluminium
Mit modernen und nachträglich eingebauten Aluminium-Vorbaurollläden wird zum Beispiel der U-Wert von alten Fenstern um bis zu über 45 % verbessert. Vorbaurollläden haben viele weitere Vorteile. Bei geschlossenen Rollläden werden die Innenräume vor übermäßiger Sommerhitze geschützt. Besitzer einer Klimaanlage können hier ebenfalls sparen, da nicht mehr so stark gekühlt werden muss. Markenrollläden aus Aluminium erschweren darüber hinaus Langfingern die Arbeit. Für den „Formado“-Rundrollladen und zahlreiche weitere Typen von Alulux gibt es zusätzlich ein Sicherheitspaket mit verstärktem Endstab, Sicherheitsführungsschienen und einer integrierten Hochschiebesicherung. Ganz nebenbei bietet ein Vorbaurollladen auch Schutz vor Lärm und sorgt für zuverlässigen Wetterschutz in jeder Jahreszeit. Für eventuelle Wartungs- oder Reinigungsarbeiten sind die Vorbaukästen von außen besonders leicht zugänglich. Extrakomfort bieten Funkfernbedienung, automatische Steuerung oder eine Zeitschaltuhr zum Öffnen und Schließen bei Abwesenheit. Durch die Zurüstung eines Insektenschutzgitters, das direkt und elegant im Rollladenkasten integriert ist, entsteht sogar eine außergewöhnliche „2 in 1 Anlage“.
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Tor öffnen per Sender oder Fingerabdruck
Das Garagentor per Funk vom Auto aus zu öffnen ist komfortabel. Besonders wenn es in Strömen regnet. Und Funksender können heute durch pfiffiges Design nicht mehr so schnell vergessen werden: So bietet etwa Hörmann mit dem HSD einen Handsender, der zugleich als Schlüsselbund dienen kann und der so immer dabei ist. Mit einem Fingerleser kann das Tor geöffnet werden, ohne dass man überhaupt an Handsender denken muss. Der Design-Handsender HSD ist als Schlüsselbund nutzbar und damit immer dabei, so dass man ihn nicht so schnell vergisst oder verlegt. Ebenso praktisch und sicher ist das Modell HSZ, das stets griffbereit im Zigarettenanzünder aufbewahrt wird. Und bei verschließbarem Anzünderfach praktisch unsichtbar für Langfinger wird. Mit der Handsender-Variante HSZ 2 mit zwei Tasten kann außerdem auch das Einfahrtstor oder ein zweites Garagentor per Fingerdruck gesteuert werden. So ist der HSZ eine günstige Alternative zu im Auto integrierten Fernbedienungssytemen. Erhältlich sind beide Modelle beim Fachhandel für zirka 100 Euro (HSD) oder zirka 60 Euro (HSZ). Sie funktionieren mit allen seit 2003 gebauten Hörmann-Antrieben. Für Antriebe anderer Hersteller oder ältere Modelle lässt sich ein Empfänger günstig nachrüsten.

Bei Gefahr: Rolläden runter!
Niemand lässt gern die ganze Zeit die Rollläden unten, weil es zu sehr auffällt und den Pflanzen schadet. Deshalb hat Roma die intelligente Näherungssensorik „Genio“ entwickelt. Ein kleiner, im Vorbaukasten eingebauter Infrarot-Sender erkennt Personen, die sich im Bereich vor dem Fenster bewegen. Verweilt dort jemand länger als zehn Sekunden, wird der Rollladen zur Abschreckung kurz auf- und abgefahren. Das genügt meist, um Gelegenheitstäter in die Flucht zu schlagen. Falls nicht, schließt sich nach weiteren zehn Sekunden der Rollladen komplett. Der elektronische Wächter wird über einen Wandsender aktiviert, die Fahrbefehle erfolgen über Funk. So ist auch eine bequeme Bedienung per Handsender vom Sofa aus möglich.
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