Reparaturen

Viele Dinge im und ums Haus herum kommen in die Jahre, sind irgendwann kaputt oder unansehnlich. Dann ist eine Reparatur oder ein Austausch angesagt. Wir zeigen typische Beispiele und ihre Lösungen.

Wenn eine einzelne Fliese bricht, ...

... kann man sie leicht austauschen: Die Fliese mit einem Winkelschleifer über Kreuz einschneiden. Die beschädigte Fliese mit Hammer und Meißel sauber herausschlagen. Mit dem Meißel auch Kleberreste entfernen. Die Ränder der benachbarten Fliesen mit Klebeband abkleben. Eine kleine Menge hochflexiblen Fliesenkleber auf die Fläche auftragen und mit der Zahnkelle verteilen. Die neue Fliese einlegen und andrücken.

Ist der Kleber trocken, die Klebebänder entfernen und verfugen. Fugenmörtel mit der Spachtel diagonal zum Fugenverlauf einarbeiten. Zum Schluss die Reparaturstelle gründlich mit einem Waschbrett abwaschen, um die Fugen zu säubern und auszugleichen.

Außenholz richtig streichen

Bevor Holz sich zu zersetzen beginnt, sollte man es mit Lacken oder Lasuren streichen, um es vor Witterungseinflüssen wie Sonne, Regen und Wind zu schützen. Doch wie oft?

Das Paint Quality Institute empfiehlt, maßhaltige Holzbauteile wie Türen und Fenster alle zwei bis drei Jahre neu zu streichen. Hierfür eignen sich Dickschicht-Lasuren oder Acryl-Buntlacke. Nicht maßhaltiges Holz  zum Beispiel Zäune oder Pergolen sollten sogar jährlich gestrichen werden.



Foto: Festool

Kitt entfernen – aber wie?

Soll der alte Fensterrahmen eine neue Glasscheibe erhalten, müssen zuerst Glas- und Kittreste entfernt werden. Dies ist ein mühsames Geschäft, wenn man dafür kein Elektrowerkzeug verwendet. Profis und ambitionierte Heimwerker verwenden für diese Arbeit eine Kittfräse wie zum Beispiel die neue KF 4 von Festool.

Beim Entfernen von Glassplittern, Kitt- und Dichtungsresten, Glaserecken und Stahlnägeln ist eine effiziente Absaugung wichtig. Bei qualitativ hochwertigen Geräten ist diese integriert und schafft so die Voraussetzungen für sauberes und sicheres Arbeiten.



Foto: djd/Ho.F

Kampf dem Kalk

Rohre sollte man vor dem Verkalken schützen. Zum Beispiel mit chemischen oder physikalischen Schutzmaßnahmen. Mit dem elektronischen Kalkschutz Aguamod der Firma Ho.F. Elektronic  wird die Eigenresonanz des Wassers nach Angaben des Unternehmens bis in den äußersten Winkel des Rohrleitungsnetzes derart verstärkt, dass die harten Kalkkristalle im Wasser in kleinste Teile zerfallen (physikalische Methode). Der Kalk kann sich dann nicht mehr am Rohrinneren festsetzen.

Verkalkte Rohre können im Extremfall undicht werden. Die Reparatur wäre teuer und aufwändig.

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