Fixieren, montieren, befestigen & kleben

Überall im Haus und um das Eigenheim herum gibt es Dinge, die mit anderen Gegenständen verbunden werden müssen. Wir geben Ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Verbindung und Befestigung.

Wärmedämm-Verbundsystem: Kleben statt dübeln

Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis von EPS-Dämmplatten werden im Neubau gerne auf das Mauerwerk geklebt. Auf verputzten Untergründen mit schlechter Tragfähigkeit – wie sie im Altbau oft vorkommen – müssen allerdings zusätzlich Dübel gesetzt werden. Die Qualität dieser Untergründe stellte bis dato eine Schwachstelle dar. Die Firma Baumit-Bayosan schafft mit einer Neuentwicklung Abhilfe: Pro Quadratmeter Wandfläche werden sechs so genannte Klebeanker in das tragfähige Mauerwerk eingeschlagen und vor dem Verkleben der Dämmplatten mit Klebespachtel versehen. Die so hergestellten Klebeflächenpunkte bieten nach Angaben des Unternehmens sichere und zusätzliche Haftpunkte für die Dämmplatten. Der Klebeanker garantiere zudem keinerlei Beschädigung der angebrachten Dämmplatten. Es entstünden auch keine Wärmebrücken.

Ein Arbeitsgang: Fixieren und abdichten

Moderne Dichtmassen ermöglichen, dass man in einem Arbeitsgang abdichten und dauerflexibel fixieren kann. Dazu gehört zum Beispiel das Produkt Sista Dicht und Fest. Es wird laut Hersteller für Außenarbeiten wie das Anbringen und Abdichten von Deko-Elementen an Balkon und Terrasse oder beim Befestigen von Fensterbänken verwendet. Im Innenbereich fixiert und dichtet das Produkt auch Abschlussleisten ab oder – wie hier im Bild zu sehen ist – Küchenspülen. Die Dichtmasse wird per Kartuschenspritze aufgebracht. So wird das Objekt fixiert und gleichzeitig abgedichtet.

Parkett: Verlegefeder statt Holzkeil

Beim Verlegen von Parkett oder Laminat verwendet man immer häufiger Verlegefedern statt herkömmlicher Verlegekeile aus Kunststoff oder Holz. Nach Angaben des Herstellers zentrieren diese Verlegefedern den Boden durch die Federkraft von 50 Newton pro Feder und hemmen, sofern sie nach der Verlegung des Bodens in der Dehnfuge verbleiben, die Fugenöffnung des Bodens.



Foto: Tesa

Teppichböden: Kletten statt kleben

Teppichböden werden häufig mit dem Boden verklebt. Nachteil: In der Regel riecht der Bewohner den Teppichbodenkleber noch Tage später: Man muss den Raum gut lüften. Eine Alternative dazu ist das Kletten. Teppich und Verlegeband müssen allerdings aufeinander abgestimmt sein. Das Klett-Verlegeband von Tesa, das mit einer speziellen Hakenkopf-Technologie ausgestattet ist, ist laut Anbieter zum Beispiel für alle Teppiche mit Vlies- oder Filzrücken geeignet. Das Verlegeband wird in etwa gleich großen Quadraten auf den sauberen und trockenen Boden geklebt. Dabei wird jeweils möglichst nah an der Wand begonnen. Der zugeschnittene Teppich wird vorsichtig und gleichmäßig abgerollt, damit er keine Falten schlägt. Dann wird der Textilbelag fest an den Boden gedrückt und gegen das Klettband gerieben.



Foto: Bierbach

Ohne Dübel in den Beton

Wer Gegenstände an betonierten Flächen befestigen will, muss nicht unbedingt mit Dübeln arbeiten, denn es gibt auch spezielle Betonnägel: bohren, einschlagen und fertig. Für sicheren Halt, hohen Reibschluss und hohe Auszugswerte sorgt eine spezielle Profilierung am Schaft. Auch die Ästhetik kommt dabei nicht zu kurz: Der flache Senkkopf des verzinkten Nagels ermöglicht eine flächenbündige Befestigung, zum Beispiel von Tafeln, Schildern, Grundlattungen oder Schalungen. Die Betonnägel von Bierbach haben einen Durchmesser von 6,1 mm. Es gibt sie in Varianten von 35 bis 200 mm Länge.

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